Kungsklyftan Fjällbacka
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Die Reise nach Schweden kostete mich Zeit, bis ich eine passende Lösung für uns gefunden habe.
Um die zwei berühmten Brücken, zum einen die Storebeltbrücke und zum anderen die Øresundbrücke, zu passieren, würde ich empfehlen, ein Abo abzuschließen.
Dies lohnt sich nur dann, wenn sie das Land erkunden wollt, weitere Einreise nach Norwegen plant, seekrank seid (dementsprechend keine Fähre) und wieder denselben Weg zurückfährt.
Dazu muss man Folgendes beachten:
Man meldet sich bei https://www.oresundsbron.com an. Gibt seine persönlichen Daten ein, sowie die Länge, das Gewicht, Nummernschilder etc. seines Fahrzeuges, und schließt das Abo ab. Geht auch per APP.
Abo-Betrag wird einmalig bezahlt und gilt für das ganze Jahr.
Oresundbrücke:
Preis für Wohnmobil 6–10 m bis 3.500 t
Abo-Jahresgebühr: 537 SEK, 47 Euro
Normalpreis: 1020 DKK, 136 Euro
In der App findet man weitere Sparmöglichkeiten, und zwar ebenfalls für die Storebeltbrücke. Die sind natürlich nicht so erheblich wie bei der Öresundbrücke, dennoch kann man innerhalb von ein paar Klicks 5 Euro sparen.
Regulärer Preis: 635 DKK, 85 Euro
Mit Nachlass 603 DKK 80 Euro
Ein paar Tage nach Abo Kündigung, wurden uns 30 Euro für das Abo Oresundsbrücke erstattet. Womit es zusammenhing, kann ich nicht sagen. Somit war die Gesamtsumme für die Brücken 270 Euro in beide Richtungen bei WoMo überlänge.
Ohne Abo hätten wir 442 Euro zahlen müssen. PKWs, Wohnmobile, die kürzer sind als 6 m, sowie die Elektroautos zahlen um einiges weniger.
Die Überfahrt nach Schweden oder Norwegen mit einer Fähre würde definitiv angenehmer und entspannter sein. Ist aber bei Überlänge teurer. Dazu kommt noch die Möglichkeit, in eigenem Tempo zu verreisen, das Land zu erkunden und viele verschiedene Ortschaften, die auf dem Weg liegen, zu besichtigen.
Für Skandinavien haben wir weder Brobizz noch Bizz bestellt. Es geht auch ohne Transponder.
Ich habe uns lediglich bei Epass24 angemeldet und die KK hinterlegt. Somit fährt man bei Maut schnell durch den grünen Durchfahrt und später wird es von KK abgebucht, bzw. eine Rechnung per Post geschickt. Man ist quasi im System und die Kameras erkennen die Kennzeichen automatisch.
Es gibt noch eine weitere Variante. Man macht gar nichts. Die Mautstrecken kann man mit KK am Automaten oder beim Personal bar bezahlen. Brücken, Tunnel sowie Fähren haben Kameras mit Kennzeichenerkennungsprogramm. Viele berichten, dass sie nach langer Zeit keine Rechnung erhalten haben. Dies (laut Foren-Erfahrungen) liegt darin, dass man eventuell in Nummernschildern Buchstaben O hat. Dies wird oft vom System nicht erkannt.
Viele bekommen die Rechnung erst nach 1 oder sogar nach 2 Jahren. Einige gar nicht. Wenn man sich allerdings anmeldet und wieder (irgendwann) die Grenze überquert, bezahlt man alle Beträge, die so lange offen geblieben sind. Die Kosten für Maut, Tunnels und Co. sind nicht hoch. Es summiert sich aber.
Um jeglichen Stress zu vermeiden, habe ich meinerseits alles nach „Protokoll“ gemacht. Klar es ist mit „viel“ Bürokratie verbunden: Anmeldung hier und da, persönliche Daten hinterlegen, aber am Ende zählt für mich eins: Wir haben Geld gespart, dies war mir wichtiger.