Monopoli ↓↓↓ VIDEOS 


Oft frage ich mich, ob die Einheimischen überhaupt noch wahrnehmen, in welch schöner Region des Landes sie eigentlich leben. Während jedes Jahr Massen von Touristen nach Polignano a Mare stürmen, um die berühmte Kulisse mit eigenen Augen zu sehen, lebt manch ein anderer direkt um die Ecke und bemerkt die Schönheit mit der Zeit kaum noch.

Mein erster Eindruck von Monopoli war durchaus positiv. Die Stadt wurde förmlich auf Felsen errichtet. 

Das historische Zentrum ist ein faszinierendes Labyrinth aus engen Strassen. An jeder Ecke findet man ein neues Postkartenmotiv, man kann hier stundenlang schlendern.

In den versteckten Gassen findet man oft bessere Preise als direkt am großen Platz. Man merkt, dass hier noch echte Menschen leben und nicht alles nur für Touristen hergerichtet ist und es ist etwas günstiger als in den großen Nachbarstädten.

Das absolutes Highlight war natürlich die Polignano a Mare. Es ist diese bekannte Bucht direkt an der alten Stadtmauer. Es ist einfach magisch.

Selbst Mitte September war die Sonne noch extrem stark und Schatten mittags absolute Mangelware.

Ein wichtiger Punkt für Autofahrer: Die Altstadt ist eine „Zona Traffico Limitato“ Wer hier ohne Genehmigung hineinfährt, riskiert saftige Bußgelder. Obwohl wir mit dem eigenen Auto nach Italien gereist sind, haben wir uns dazu entschieden, Monopoli mit dem Zug zu erkunden. Das war die beste Entscheidung! Von Bari aus fährt ein Direktzug, die Tickets sind preiswert und man spart sich den Stress mit der Parkplatzsuche.

Mein Fazit

Wir haben schon wirklich viele Städte in Italien besucht, aber Monopoli ist für mich der Inbegriff des italienischen Sommers. Wer echtes Flair sucht, ist hier genau richtig. Ein bis zwei Tage reichen völlig aus, um die Stadt in ihr Herz zu schließen.