Alberobello / Apulien
Als wir zum ersten Mal durch die Gassen von Alberobello in Apulien spazierten, fühlte ich mich sofort wie in eine andere Welt versetzt.
Die Stadt ist berühmt für ihre „Trulli“ - kleine, weiße Rundhäuser mit kegelförmigen Dächern aus Kalkstein. Die Geschichte dahinter ist absolut faszinierend und ein bisschen kurios, meiner Meinung nach.
Laut Internet:
Im 14. Jahrhundert begannen die Bewohner, ihre Häuser ohne Mörtel zu bauen, nur aus lose aufeinandergeschichteten Steinen. Der Grund? Steuern! Wenn der königliche Steuereintreiber im Anmarsch war, konnten die Häuser im Handumdrehen abgebaut werden. Da sie keine festen Bauwerke waren, mussten die Bauern keine Abgaben zahlen.
Ist es nicht Genial?? ))
Heute ist dieser Ort ein UNESCO-Welterbe und einfach magisch. Besonders im Viertel „Rione Monti“ stehen über tausend dieser weißen Zipfelmützenhäuser dicht an dicht. Auf vielen Dächern sieht man mystische, weiße Symbole, die Schutz oder Glück bringen sollen. Es ist unglaublich fotogen: das strahlende Weiß der Wände im Kontrast zum tiefblauen Himmel und den bunten Blumen in den Fenstern.
Dieses Dorf ist kein Ort, den man einfach nur „besichtigt“ – man muss ihn mit allen Sinnen einatmen.
Trotz der vielen Touristen hat Alberobello eine ganz besondere Ruhe und Schönheit.
Für mich war es das absolute Highlight meiner Reise durch Italien – ein Ort, den man einmal im Leben mit eigenen Augen gesehen haben muss.
Sucht die Aussichtsterrasse, die findet man in fast jedem Laden. Von dort aus habt ihr das berühmte Panorama über das Meer aus Zipfelmützen – ein perfekter Ort für Fotos!